Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Bundespolitik zur Alterssicherung versagt - endlich handeln gegen Altersarmut!

„Eine steuerfinanzierte, einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von 1.200 Euro netto ist nötig, um Altersarmut auch in unserem Landkreis entgegen zu wirken. Die Anzahl älterer Menschen, die im Unstrut-Hainich-Kreis von Armut betroffenen sind, ist von 3,0 % im Jahr 2011 auf 8,5 % im Jahr 2021 angestiegen. Das sind die Folgen der unzureichenden Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik des Bundes der letzten Jahren. Wenn Menschen das ganze Leben lang arbeiten, aber die Rente nicht zum Leben reicht, zusätzlich Wohngeld beantragen müssen oder Pflegeleistungen und sogar die eigene Bestattung nicht bezahlen können, dann hat die Bundespolitik mit ihrem Sicherungssystem versagt", fordert Cordula Eger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE im Unstrut-Hainich-Kreis mit großer Sorge.

Eger weiter: „In Vollbeschäftigung verdient man im Osten im Schnitt 650 Euro im Monat brutto weniger als im Westen. Dieser fehlende Lohn hat zur Folge, dass die Rente entsprechend geringer ausfällt. Der Bund muss jetzt konkrete Vorschläge bringen, diese Ost-West-Spaltung des Arbeitsmarktes aufzuheben und ihr entgegenzuwirken wirken. Die Menschen in unserem Landkreis dürfen keine „Beschäftigen zweiter Klasse“ mehr sein. Denn eine gute Rente beginnt am Arbeitsmarkt. Die aktuelle Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro ist ein Anfang. Um nicht in Armut zu geraten, muss dieser aber mindestens 13 Euro betragen“, so Cordula Eger abschließend.