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Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und Nachwuchssorgen

DIE LINKE. Thüringen tourt aktuell mit ihrer Pflegekampagne durch Thüringen, um auf die herausfordernde Lage für die Pflegenden aufmerksam zu machen. "Heute hat die Aktion Halt im Kreisverband Unstrut-Hainich, in Mühlhausen und Bad Langensalza gemacht. Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Martina Renner haben wir die Bürgerinnen und Bürger über die schwierige Situation in der Pflege informiert und unsere Antworten vorgestellt" teilt Cordula Eger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE im Unstrut-Hainich-Kreis mit.

Eger weiter: "Im Bereich der gesundheitlichen Versorgung der Menschen in Thüringen hat sich in den letzten Jahren schon vieles verbessert. DIE LINKE. Thüringen wird sich auch in der kommenden Legislatur dafür einsetzen, die richtigen Lehren aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie zu ziehen.

Im Pflegebereich geht es darum, die Situation für die Pflegenden zu Hause, im Pflegeheim und in den Krankenhäusern gezielt zu verbessern. Wir setzen uns dafür ein, die Fallpauschalen durch eine bedarfsgerechte Kostendeckung zu ersetzen und machen uns für eine gerechte tarifliche Bezahlung der Beschäftigten stark, um die Pflegeberufe dauerhaft attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig müssen wir an die Pflegeversicherung ran, denn immer mehr Menschen können sichgute Pflege nicht leisten, müssen sich verschulden oder geraten in die Sozialhilfe. Unsere Antwortlautet: Pflegevollversicherung. Unsere Solidarische Pflegevollversicherung deckt alle pflegerischen Leistungen ab. Menschen mit Pflegebedarf und ihre Familien müssen keinen Eigenanteil zahlen. Die Pflegeleistungen werden in hoher Qualität von gut bezahlten Fachkräften erbracht. Familiäre Pflege und nachbarschaftliches Engagement können ergänzend und nicht aus der Not heraus geleistet werden. Wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, erhält dieselben Leistungen wie alle anderen Menschen mit Pflegebedarf.

Wie werden wir das finanzieren? Wir verteilen die Kosten solidarisch und gerecht auf allen Schultern. Auch Abgeordnete, Selbstständige, Ärztinnen und Ärzte und Beamtinnen und Beamte müssen entsprechend ihrem Einkommen in die Solidarische Pflegevollversicherung einzahlen. Es ist ungerecht und nicht vermittelbar, dass für diese gutbezahlten Berufsgruppen Ausnahmen gemacht werden, die die Normalbürger:innen schlechter stellen.“



Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und Nachwuchssorgen

DIE LINKE. Thüringen tourt aktuell mit ihrer Pflegekampagne durch Thüringen, um auf die herausfordernde Lage für die Pflegenden aufmerksam zu machen. "Heute hat die Aktion Halt im Kreisverband Unstrut-Hainich, in Mühlhausen und Bad Langensalza gemacht. Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Martina Renner haben wir die Bürgerinnen und Bürger über die schwierige Situation in der Pflege informiert und unsere Antworten vorgestellt" teilt Cordula Eger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE im Unstrut-Hainich-Kreis mit.

Eger weiter: "Im Bereich der gesundheitlichen Versorgung der Menschen in Thüringen hat sich in den letzten Jahren schon vieles verbessert. DIE LINKE. Thüringen wird sich auch in der kommenden Legislatur dafür einsetzen, die richtigen Lehren aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie zu ziehen.

Im Pflegebereich geht es darum, die Situation für die Pflegenden zu Hause, im Pflegeheim und in den Krankenhäusern gezielt zu verbessern. Wir setzen uns dafür ein, die Fallpauschalen durch eine bedarfsgerechte Kostendeckung zu ersetzen und machen uns für eine gerechte tarifliche Bezahlung der Beschäftigten stark, um die Pflegeberufe dauerhaft attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig müssen wir an die Pflegeversicherung ran, denn immer mehr Menschen können sichgute Pflege nicht leisten, müssen sich verschulden oder geraten in die Sozialhilfe. Unsere Antwortlautet: Pflegevollversicherung. Unsere Solidarische Pflegevollversicherung deckt alle pflegerischen Leistungen ab. Menschen mit Pflegebedarf und ihre Familien müssen keinen Eigenanteil zahlen. Die Pflegeleistungen werden in hoher Qualität von gut bezahlten Fachkräften erbracht. Familiäre Pflege und nachbarschaftliches Engagement können ergänzend und nicht aus der Not heraus geleistet werden. Wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, erhält dieselben Leistungen wie alle anderen Menschen mit Pflegebedarf.

Wie werden wir das finanzieren? Wir verteilen die Kosten solidarisch und gerecht auf allen Schultern. Auch Abgeordnete, Selbstständige, Ärztinnen und Ärzte und Beamtinnen und Beamte müssen entsprechend ihrem Einkommen in die Solidarische Pflegevollversicherung einzahlen. Es ist ungerecht und nicht vermittelbar, dass für diese gutbezahlten Berufsgruppen Ausnahmen gemacht werden, die die Normalbürger:innen schlechter stellen.“