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Cordula Eger

Hortkommunalisierung wird weiter erprobt

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 15.02.2012 der Weiterführung des Erprobungsmodells der Grundschulhorte in kommunaler Trägerschaft im Unstrut-Hainich-Kreis zugestimmt.

DIE LINKE Kreistagsfraktion hat sich nach umfangreicher Information und Diskussion der Stimme enthalten.

Dabei wies Cordula Eger (DIE LINKE), die Mitglied im Bildungsausschuss des Kreises ist, in ihrer Rede darauf hin, dass die Finanzierung von Seiten des Landes nach wie vor nicht geregelt ist und der Beschäftigungsumfang der Erzieherinnen bereits nach dem jetzigen und auch im neuen Erprobungsmodell nur 26 Stunden pro Woche umfasst. Der Grundschulhort muss weiterhin zwingend eine organisatorische und pädagogische Einheit bilden, die in Thüringen einzigartig und für andere Bundesländer ein Vorbild ist. Es muss auch zukünftig ausgeschlossen werden, dass durch eine Kommunalisierung der Weg dafür frei gemacht wird, dass Freie Träger die Grundschulhorte übernehmen.

Zudem hat die Unterschriftenaktion des Bündnisses zur Sicherung der Zukunft der Thüringer Grundschulhorte, an der sich aus dem Unstrut-Hainich-Kreis viele Menschen beteiligt haben, gezeigt, dass die Trennung zwischen Grundschule und Hort aus bildungspolitischen Aspekten abgelehnt wird.

Das Land sollte sich hier nicht aus der Verantwortung nehmen und die Aufgabe weiter auf die Kommunen übertragen. Eindeutig liegt hier die Schuld beim Land, wenn die jetzt beim Kreis beschäftigten 46 qualifizierten Fachkräfte arbeitslos werden, wenn das Modellprojekt im Sommer ausläuft.

DIE LINKE Fraktion im Unstrut-Hainich-Kreis akzeptiert die Entscheidung der 21 teilnehmenden Grundschulhorte, die sich für die Weiterführung des Erprobungsmodells aussprechen und die bisher vor Ort hervorragend geleistete Arbeit der Erzieherinnen, Sozialpädagogen, den Personen, Vereinen und Institutionen mit Honorar- und Leistungsvereinbarungen.

Wir wollen nicht, dass diese Angestellten in die Arbeitslosigkeit wechseln.



Cordula Eger

Hortkommunalisierung wird weiter erprobt

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 15.02.2012 der Weiterführung des Erprobungsmodells der Grundschulhorte in kommunaler Trägerschaft im Unstrut-Hainich-Kreis zugestimmt.

DIE LINKE Kreistagsfraktion hat sich nach umfangreicher Information und Diskussion der Stimme enthalten.

Dabei wies Cordula Eger (DIE LINKE), die Mitglied im Bildungsausschuss des Kreises ist, in ihrer Rede darauf hin, dass die Finanzierung von Seiten des Landes nach wie vor nicht geregelt ist und der Beschäftigungsumfang der Erzieherinnen bereits nach dem jetzigen und auch im neuen Erprobungsmodell nur 26 Stunden pro Woche umfasst. Der Grundschulhort muss weiterhin zwingend eine organisatorische und pädagogische Einheit bilden, die in Thüringen einzigartig und für andere Bundesländer ein Vorbild ist. Es muss auch zukünftig ausgeschlossen werden, dass durch eine Kommunalisierung der Weg dafür frei gemacht wird, dass Freie Träger die Grundschulhorte übernehmen.

Zudem hat die Unterschriftenaktion des Bündnisses zur Sicherung der Zukunft der Thüringer Grundschulhorte, an der sich aus dem Unstrut-Hainich-Kreis viele Menschen beteiligt haben, gezeigt, dass die Trennung zwischen Grundschule und Hort aus bildungspolitischen Aspekten abgelehnt wird.

Das Land sollte sich hier nicht aus der Verantwortung nehmen und die Aufgabe weiter auf die Kommunen übertragen. Eindeutig liegt hier die Schuld beim Land, wenn die jetzt beim Kreis beschäftigten 46 qualifizierten Fachkräfte arbeitslos werden, wenn das Modellprojekt im Sommer ausläuft.

DIE LINKE Fraktion im Unstrut-Hainich-Kreis akzeptiert die Entscheidung der 21 teilnehmenden Grundschulhorte, die sich für die Weiterführung des Erprobungsmodells aussprechen und die bisher vor Ort hervorragend geleistete Arbeit der Erzieherinnen, Sozialpädagogen, den Personen, Vereinen und Institutionen mit Honorar- und Leistungsvereinbarungen.

Wir wollen nicht, dass diese Angestellten in die Arbeitslosigkeit wechseln.