Die Linke Unstrut-Hainich-Kreis wählt neuen Kreisvorsitz

Nachdem die Mitgliederversammlung der Linken im Unstrut-Hainich-Kreis im vergangenen November entschieden hatte, vorerst auf einen Vorsitzenden zu verzichten, hat der Kreisvorstand nun selbstkritisch festgestellt, dass diese Form der kollektiven Leitung nicht die erhofften Effekte erzielt hat.

In einer ausgiebigen und konstruktiven Debatte entschieden die Mitglieder, zur bewährten Struktur mit einem Vorsitzenden und einer Stellvertretung zurückzukehren. Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde Dirk Anhalt gewählt. René Lange aus Herbsleben übernimmt künftig die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden.

Darüber hinaus wurden Kathleen Vollrath und Luis Ahner (beide aus Mühlhausen) in den Kreisvorstand nachgewählt. Diese Nachwahl war notwendig, nachdem Cordula Eger und Dennis Michel aus dem Gremium ausgeschieden waren.

„Wir wollen die politische Arbeit im Kreisverband künftig wieder stärker bündeln und sichtbarer machen“, erklärte der neue Vorsitzende Dirk Anhalt nach seiner Wahl. „Dafür braucht es klare Verantwortlichkeiten – und das Vertrauen der Mitglieder, das wir heute bekommen haben.“

"Eine der größten Herausforderungen wird die Einbindung der vielen neuen Mitglieder sein, wir freuen uns sehr, dass wir in den letzten Monaten einen massiven Mitgliederzuwachs erlebt haben. Das zeigt, dass Die Linke als soziale und antifaschistische Kraft gebraucht wird.", so der Kreisvorsitzende abschließend. Seit Anfang des Jahres sind 31 neue Mitglieder in den Kreisverband eingetreten – ein deutliches Zeichen für Aufbruch und Engagement. Damit zählt Die Linke im Unstrut-Hainich-Kreis nun wieder 109 Mitglieder.