20. März 2015

Kritik an weiterer Ausschreibung für eine Gemeinschaftsunterkunft

Mit Unverständnis hat der Kreisvorsitzende der LINKEN, Dirk Anhalt, auf die Ausschreibung einer weiteren Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Asylsuchende im Unstrut-Hainich-Kreis reagiert:
"Ich appelliere sowowhl an den Landrat als auch an die beiden großen Wohnungsunternehmen in Mühlhausen (SWG und WGM), miteinender Gespräche über die Bereitstellung von Wohnraum zur dezentralen Unterbringung der Asylsuchenden zu führen. Wenn in Mühlhausen vorerst 50-60 Wohnungen fest für diesen Zweck gebunden würden, so wäre die Einrichtung der neuen GU überflüssig."
"Die SWG und die WGM in Mühlhausen haben zusammen etwa 400 leerstehende vermietbare Wohnungen. Wenn perspektivisch die Hälfte davon zur Verfügung gestellt würde, dann bräuchten wir gar keine weitere GU. Dann hätten wir Platz für etwa 800 Flüchtlinge in dezentraler Unterbringung.", so der Kreisvorsitzende weiter.
"Es werden zwar überall Bekundungen zu einer besseren Willkommenskultur abgegeben und gesagt man wolle mehr Menschen dezentral unterbringen, ich sehe jedoch keine wirklichen Taten dazu.", ärgert sich Dirk Anhalt.
DIE LINKE war im letzten Mühlhäuser Stadtrat mit einem entsprechenden Antrag gescheitert.