31. Mai 2015

Gegen den braunen Wanderzirkus ThügIdA

Der Kreisverband der LINKEN ruft dazu auf, sich an den Gegenprotesten gegen den Aufmarsch der sog. ThügIdA zu beteiligen. In dem Zusammenhang macht der Kreisvorsitzende Dirk Anhalt auf den wahren Charakter dieser Bewegung aufmerksam:„Auch wenn sich dieses Klientel noch als Pegida-Ableger verpackt, so haben die letzten Thügida-Demonstrationen in verschiedenen Thüringer Städten gezeigt, dass es sich hierbei um einen klassischen Neonazi-Aufmarsch handelt. Die überwiegende Zahl der bis zu 250 Teilnehmer (Tendenz sinkend), deren Parolen, die Hetzreden, die Organisatoren, die Fahnen und Transparente sowie die übermittelten Inhalte sind identisch mit Personal und Äußerungen aus dem Neonazi-Spektrum.“

Der Anteil aus dem bürgerlichen Spektrum, der sich selbst nicht der extrem rechten Szene zuordnet, dürfte verschwindend gering gewesen sein.

„Das teils aggressive Auftreten der Teilnehmer bei vergangenen Veranstaltungen, aber insbesondere auch Redebeiträge, die von Fremdenhass, Antisemitismus und dem Wunsch nach einer Fortführung des Deutschen Reiches handelten, machen deutlich, dass sich hinter dem Pegida-Ableger im wesentlichen Anhänger der NS-Ideologie und Rassisten versammeln“, so der Kreisvorsitzende weiter.

Am 1.6. gibt es in Mühlhausen mehrere angemeldete Gegenkundgebungen.

1. Blobach: Beginn 17:30 Uhr

2. Postplatz/Obermarkt: Beginn 18:00 Uhr

3. Jüdenstraße/ecke Brückenstraße in Richtung Steinweg: Beginn 19:00 Uhr

Durch die Lage der Kundgebungen in relativer Nähe zur Aufmarschroute der Nazis (Kleiner Blobach-Herrenstr.-Steinweg bis Allerheiligenkirche) soll ein friedlicher, lauter und bunter Protest zeigen: Mühlhausen will keine Nazis!